Aktivkohle - ÖKO-SAN Filtermedien

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Aktivkohle

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 Aktivkohle
Imprägnierte Aktivkohlen Typ A bis ABEK Hg

 

 
 

Aktivkohle für unterschiedliche Anwendungsbereiche:
Aktivkohle für die Luftreinigung  (1 mm — 4 mm Extrudate)
Aktivkohle für die Wasserreinigung  (8x30 mesh Granulate)
Aktivkohle für
Biogasanlagen
Aktivkohle für Raucherkabinen
Aktivkohle für Schutzbelüftung


Aktivkohleimprägnierung
Wir imprägnieren unsere Aktivkohle selbst, so können Sie sicher sein, dass die Aktivkohle für Ihren Einsatz die richtige ist.
In einem speziellen Verfahren imprägnieren wir die Aktivkohle mit unterschiedlichen Imprägnierstoffen, so können wir mit der standartisierten bis zu individuellen Aktivkohle Ihnen helfen, Ihr Problem zu lösen.

Aktivkohle Typen gemäß DIN EN 14387  
  
A    gegen die meisten organischen Schadgase
  
B    gegen die meisten anorganischen Schadgase
  
E    gegen die meisten sauren Schadgase
  
K    gegen Ammoniak und Ammoniakderivate
  
Hg  gegen Quecksilberdämpfe
  
AX  gegen leichtflüchtige organische Schadgase
    
Info über Aktivkohle:
Aktivkohle ist eine hochporöse Substanz, die aus Kohlenstoff besteht. Aktivkohle entsteht durch Behandlung bestimmter kohlenstoffhaltiger Rohstoffe (z.B. Steinkohle, Kokosnussschalenkohle, Holzkohle) mit Wasserdampf und Kohlendioxid bei hohen Temperaturen (ca. 800 - 900 C°). Bei diesem Aktivierungsverfahren entstehen weitverzweigte Porenstrukturen im Inneren der Aktivkohleteilchen, deren Anzahl und Ausbildung über die Qualität der Aktivkohle entscheidet.
Durch die große Porenanzahl und sehr starke Verästelung der Poren besitzt Aktivkohle eine große „innere“ Oberfläche, die für die Adsorption von luft- und wassergebunden Schadstoffen wesentlich ist. Bei hochwertiger Aktivkohle besitzt 1 g Aktivkohle eine innere Oberfläche von bis zu 1.500 qm.

Unterschiedliche Abscheideverfahren
1. physikalische Adsorption / Kapillarkondensation (Typ A)  
   
Die Anreicherung der zu adsorbierenden Schadstoffe in der Aktivkohle erfolgt durch van der Waals`sche Kräfte.
2. Chemisorption / chemische Verbindungen (Typ B, E, K, Hg, ABEK)
   
Die Aktivkohle wird mit schadstoffspezifischen Chemikalien imprägniert. Die Bindung der Schadstoffe erfolgt durch chemische Reaktion, die vorzugsweise irreversibel ablaufen. Weiterhin können durch die Imprägnierung Schadstoffe auf katalytischem Weg zersetzt, oder in andere Verbindungen umgewandelt werden.

Beeinflussende Faktoren für das Aufnahmevermögen von Aktivkohle:

Temperatur, Luftfeuchte, großer Volumenstrom und geringe Kontaktzeit, leichtflüchtige Schadgase sowie das Desorptionsverhalten von Aktivkohle und Schadgas können das Adsorp
tionsverhalten der Aktivkohle negativ beeinflussen. Leichtflüchtige Stoffe werden  bei Temperaturen oberhalb von ca. 65°C wieder desorbiert.

 
 
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